Gewebte Bänder und Borten
Das Weben zählt zu den ältesten Handwerken der Menschheit und hat auch in Deutschland eine lange und traditionsreiche Geschichte. In vielen Regionen Deutschlands siedelten sich ab dem frühen Mittelalter vermehrt Handwerksbetriebe an und begannen Garne zu bleichen, zu spinnen, zu färben und zu weben.
Vom Weben und Wirken – und dem Vergehen der Handwerkskunst
Im 19. Jahrhundert übernahmen vermehrt Maschinenfabriken die Textilproduktion und in einigen der traditionell dafür bekannten Gegenden lebten bis zu 80 Prozent der Bevölkerung von der Weberei oder der Tuchmacherei. Inzwischen sind Webereien und Tuchfabriken bei uns rar geworden, viele haben die Produktion längst eingestellt oder wurden in Museen umgewandelt – doch einige wenige Bandwebereien gibt es noch, speziell im Bergischen Land, in und um Wuppertal, aber auch in Sachsen, in der Lausitz sowie in Österreich und der Schweiz.
Begrenzte Verfügbarkeit und exklusive Kollektionen
Viele der von mir verarbeiteten Bänder stammen aus solchen kleinen und häufig traditionsreichen Bandwebereien, teils aus aktuellen Kollektionen, teils aus alten Beständen und Firmenauflösungen. Hin und wieder vernähe ich auch antike und historische Bänder, die ich über die Jahre in aller Welt gesammelt habe.
Da es sich bei den von mir verwendeten Bändern und Borten nicht um lieblose Massenware, sondern überwiegend um nur in kleinen Mengen von wenigen Metern zur Verfügung stehende Bestände handelt, sind viele der Kollektionen in denen ich Webborten verarbeite, zwangsläufig limitiert, bzw. werden zu exklusiven Einzelstücken verarbeitet. Das schränkt die Verfügbarkeit natürlich ein und viele Stücke sind, kaum im Shop gelistet, auch schon wieder ausverkauft – bedenke das bitte bei deiner Auswahl und warte nicht zu lange mit deiner Entscheidung, wenn dir ein Modell besonders gut gefällt.