Nachhaltigkeit im Herstellungsprozess
Als Designerin und Kunsthandwerkerin möchte ich in der Lage sein, jederzeit Verantwortung für meine Produkte zu übernehmen. Das fängt mit Auswahl und Einkauf der Rohstoffe an und endet mit ihrer Entsorgung, denn nur ein geschlossener Kreislauf kann langfristig »nachhaltig« sein. Um meinen ökologischen Fußabdruck möglichst klein zu halten, achte ich nicht nur auf umweltfreundlich produzierte Materialien, sondern versuche den Einsatz neuer Ressourcen weitestgehend zu minimieren.
Verzicht auf mineralölhaltige Stoffe
Die meisten Kunstleder sind zwar vegan, aber fast immer auch mehr oder weniger mineralölhaltig, also nicht zwangsläufig umweltfreundlicher als Leder. Auch lassen sie sich leider nicht wie Leder bearbeiten, so dass sie für meine Zwecke derzeit (noch) keine praktikablen Alternativen darstellen. Stattdessen arbeite ich mit Bioleder oder Zero Waste-Leder – Reststücken, die in der Schuh- und Möbelherstellung anfallen. So lässt sich aus dem, was sonst weggeworfen worden wäre, etwas Neues erschaffen – eine natürliche Ressource wird im Kreislauf weiterverwendet, statt durch künstlich erzeugte Stoffe die Umwelt zu belasten. Auch da achte ich natürlich auf Qualität und Herkunft und verwende nur chrom- und schadstofffrei gegerbtes Leder.
Für dich von Hand gefertigt
Da Leder ein Naturprodukt ist, kann es innerhalb einer Kollektion auch bei ansonsten gleichen Artikeln zu minimalen Abweichungen in Form, Farbe und Struktur kommen. Ebenso kann das Aussehen bearbeiteter Oberflächen aufgrund der handwerklichen Ausführung leicht variieren. Dies ist kein Makel, sondern charakteristisches Merkmal hochwertiger und authentischer Handarbeit.